Bunt, quirlig, verrückt: Von Chinatown nach Banglampoo

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Auf dieser Entdeckungsreise tauchen wir in das bunteste, quirligste und verrückteste Viertel Bangkoks ein – Chinatown. Hier erleben wir, wie drei unterschiedliche Kulturen friedlich und harmonisch zusammenleben. Mit einem Besuch in Chinatown bereist man eigentlich China, Indien und Thailand am selben Tag. Wir starten am Sathorn Pier mit einer entspannten Bootstour auf dem Chao Phraya Richtung Norden. In Yaowarat – wie Chinatown von den Thai und Chinesen genannt wird – geht es direkt in eine der vielen Seitenstrassen.

Chinatown

Die engen Gassen sind zum Bersten voll mit kleinen Geschäften, Einkaufsständen und Garküchen. Das Angebot an Speisen ist schier unüberschaubar. Vieles ist so exotisch, dass man sich von Einheimischen erklären lassen muss, was dort angeboten wird! Darüber hinaus gibt es Kleidung, Elektroartikel, Spielzeug und vieles mehr. Hunderte von Sackkarren und völlig überladene Motorräder quetschen sich durch die engen Gassen. Yaowarat pulsiert mit Leben und Energie. Die Bewohner dort orientieren sich noch stark an den alten Traditionen. Vor allem der alten chinesischen Heilmedizin wird auch heute noch viel Bedeutung beigemessen. In den Apotheken wird mit Ginseng Wurzeln und getrockneten Rehgeweihen ein manchmal recht merkwürdig anmutendes Sortiment an Heilmitteln angeboten. Besonders interessant wirken die getrockneten Heilkräuter und geheimnisvollen Tinkturen in den riesigen Vitrinen.

Wat Mangkorn

Weiter geht es zum grössten und interessantesten chinesischen Tempel in Bangkok. Der Wat Mangkorn ist ein buddhistischer Tempel der 1871 nach alter chinesischer Tradition gebaut wurde. Besonders schön ist das mit Blumenmotiven und chinesischen Drachen dekorierte Dach. Vor allem einheimische Händler beten hier für Gesundheit und ein erfolgreiches Geschäftsleben.

Klein-Indien

Wir verlassen Chinatown und spazieren nur einige Gehminuten nach Pahurat, das man gerne auch als Klein-Indien bezeichnet. Hier herrscht eine grosse Dichte an Geschäften und Händlern, die von traditionellem indischen Schmuck, Stoffen, Rauchwerken, Kunstgegenständen, aktuellen Bollywood-Filmen bis hin zu typisch indischen Gewürzen alles anbieten. Es ist ein aufregendes Erlebnis, durch diese schmalen Gassen zu schlendern und sich von der Vielfalt der exotischen Lebensmitteln und den Gerichten der stark duftenden Garküchen berauschen zu lassen, deren kulinarische Vielfalt wir nun in einem typischen Restaurant an der Strasse probieren wollen.

 
Grosse Schaukel und Wat Suthat

Nach dem Essen besuchen wir die “Grosse Schaukel” oder auch “Giant Swing” genannt. An dieser Schaukel haben zu Ehren des Hindu Gottes Shiva früher Schaukelfeste stattgefunden. Jeden Dezember schaukelten sich Teilnehmer des Festes in einer schiffsähnlichen Konstruktion in die Höhe, um einen an der Seite angebrachten Geldbeutel mit den Zähnen zu schnappen. Dabei stürzten in der Vergangenheit viele Wagemutige tragisch zu Tode, so dass das Fest 1935 verboten wurde.Direkt gegenüber der grossen Schaukel liegt Wat Suthat. Dies ist einer der weniger besuchten Wats, obwohl er sicher zu den schönsten Tempeln gehört. Grosse Touristenmassen sind hier nicht zu erwarten. Der beschauliche Innenhof lädt zum Verweilen und Pausieren ein. An unserer nächsten Station Baan Bat werden die Bettelschalen (Bat) der Mönche noch nach alter Tradition mit der Hand gehämmert, denn die meisten Mönchsschalen werden heutzutage maschinell produziert. Dieses jahrhundertealte Handwerk wird daher hauptsächlich durch den Tourismus am Leben erhalten.

Golden Mount

Einige Gehminuten von Baan Bat entfernt liegt Wat Sakhet, besser bekannt unter dem Namen “Golden Mount”. Der Tempel selbst steht am Fusse des Hügels. Als König Rama III versuchte einen goldenen Chedi neben dem Tempel zu bauen, scheiterte der Bau, weil der Boden des Bauplatzes immer wieder nachgab. Von hier oben hat man einen spektakulären Ausblick auf das alte Bangkok.

Khao San Road

Zum Abschluss besuchen wir die durch Leonardo DiCaprios Besuch im Film „The Beach“ wohl berühmteste Strasse Asiens: die “Khao San Road”. Sie liegt im Backpackerviertel Banglampoo und bietet alles was das Backpacker und Touristen Herz höher schlagen lässt. Hier gibt es T-Shirts, CDs, DVDs, Badesachen, Schuhe, Maßanzüge, Souvenirs aller Art und gutes Essen.Viele gemütliche Bars und kleine Restaurants laden zum chillen ein und wer einmal hier war, kommt gerne zurück. Mit dem Expressboot geht es zurück zu unserem Ausgangspunkt. Wer möchte, kann aber auch noch verweilen und Banglampoo auf eigene Faust weiter erkunden.

Alles auf einen Blick

Die Tour wird angeboten: täglich

Dauer: ca. 6-7 Stunden

Abfahrtszeit und -ort: 09:30 Uhr am Sathorn Pier, Nähe Skytrain Station “Saphan Thaksin”

Teilnehmerzahl: 2 – 8 Personen

Enthaltene Leistungen:

  • Deutsprachige Reiseführung
  • Mittagessen
  • Alle anfallenden Eintrittsgebühren
  • Transportmittel

Nicht enthaltene Leistungen:

  • Erfrischungsgetränke
  • Trinkgeld Tourguide
  • Anfahrtskosten

Preis:

2 Personen EUR 51,- pro Person
3-5 Personen EUR 48,- pro Person
6-8 Personen EUR 44,- pro Person
pro Kind (6-12 Jahre) EUR 20,-
Kinder bis 5 Jahre, nehmen kostenlos teil

Bemerkung:

Auf dieser Tour legen wir viele Strecken zu Fuss zurück. Bequeme Laufschuhe und Sonnenschutz (Kopfbedeckung und Sonnenmilch) sind absolut empfehlenswert.

Eventuelle Änderungen

Die Tourbeschreibung dient als Anhaltspunkt. Wir weisen darauf hin, dass wetterbedingt Touränderungen, aber auch Ausfälle von Tourbestandteilen erfolgen können. Dies betrifft insbesondere Reisen in der Regenzeit oder nach Naturkatastrophen. Der Reiseleiter wird Dich rechtzeitig vor Ort auf die Gegebenheiten hinweisen. In jedem Fall werden wir uns bemühen Dir eine gleichartige, aber zumindest gleichwertige Alternative anzubieten. Die Entscheidung für nötige Änderungen vor Ort liegt jeweils im Ermessen des zuständigen Reiseleiters.

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